Sonntag, 17. Juni 2012

Gebratene Forellen mit Cherrytomaten




Zutaten für 4 Forellen:

4 Forellen (küchenfertig)
1 TL Olivenöl
1 TL Salz
Pfeffer

Kruste:

30 g Brot vom Vortag, fein gerieben (oder Paniermehl)
1/2 EL Salbei, in feinen Streifen
1 EL geriebener Sbrinz
2 Prisen Salz
wenig Pfeffer
1 1/2 TL Olivenöl

Gemüse:

750 g Cherrytomaten am Zweig
2 Knoblauchzehen, fein gehobelt
1/2 EL Olivenöl
1/2 TL Fleur de Sel oder grobes Salz aus der Mühle
3 Zweiglein Salbei


Ofen auf ca. 200 Grad (U/O-Hitze) vorheizen.

Forellen innen und aussen unter kaltem Wasser waschen, trocken tupfen und in eine mit Backpapier ausgelegte Ofenfeste Form oder auf ein Blech legen.
Fische mit Oel bestreichen, innen und aussen salzen und Pfeffern.

Für die Kruste: Brot und alle Zutaten bis und mit Pfeffer vermischen und auf die Fische verteilen. Mit etwas Oel beträufeln.

Gemüse: Tomaten und Knoblauch zwischen und auf den Fischen verteilen. Mit Oel beträufeln, salzen
und Salbeizweiglein dazu legen.

Für ca. 20min. im Ofen braten




 
Wieder ein ganz einfaches und schnell zu zubereitetendes Fischrezept, dass ich im Coop-Magazin "Weine" entdeckt habe und gleich ausprobieren musste.

Cherrytomaten hatte ich zwar grad keine zur Hand,  doch mittelgrosse Tomaten vierteln geht ebenfalls, wie ihr seht.

Den Salbei in meinem Garten habe ich nach dem kalten Winter schon beinahe abgeschrieben, doch inzwischen spriesst er wieder wunderschön. Manchmal muss man einfach etwas Geduld haben mit den Pflänzchen...

In diesem sehr feinen Fischgericht bekam mein Salbei doch schon mal einen glanzvollen Auftritt finde ich.
Er schmeckt ja nicht nur gut, sondern ist obendrein auch sehr dekorativ.


Guten Appetit!

Kommentare:

  1. Schöner Fisch. Schnönes Ofengericht. Heimische Fisch werden eh viel zu selten verwendet - dabei sind sie doch sooo gut :-)

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    1. Ist teilweise vielleicht auch eine Frage des Preises...? Schmecken tut unser heimischer Fisch ja auf jedenfall sehr gut. Mein Vater ist Hobbyfischer, so hab ich das Glück, des öfteren heimischen Fisch geniessen zu können. Dieser hier war allerdings auch gekauft... muss meinem Vater wohl mal wieder einen Wink mit dem Zaunpfahl geben...

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  2. Ein hübsches Bild, wie alle so daliegen und auf den Ofen warten. Salbei ist einfach ein herrliches Kraut. Unserer wächst jetzt auch.

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    1. Hab die Forellen gut dressiert, gell?...
      Bei mir ist der Salbei auch einer der wenigen, die es über den Winter geschafft haben, obwohl es lange auch nicht danach aussah... ich möcht ihn in meiner Küche nicht missen!

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  3. Susann,
    ganz wunderbares Gericht!!

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    1. Schön, dass es Dir gefällt, vielleicht schaffst Du's ja sogar zwischen Pinsel schwingen und Zement rühren... ist total schnell gemacht... ein Baguette dazu und fertig! Sogar der Abwasch hinterher ist schnell erledigt.

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  4. So liebe ich das! Es sieht absolut köstlich aus und wird bald nachgemacht.

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    1. Dann wünsche ich Dir viel Spass beim nachkochen und einen guten Appetit, schmeckt wirklich köstlich!

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  5. Guten Morgen liebe Susann
    Danke für das feine Rezept! Ich mag Forellen ganz besonders. Deine Bilder sind wieder wunderschön. So richtig gluschtig präsentierst Du uns die gebratenen Forellen. Vielen Dank auch für Deinen lieben Kommentar auf meinem Blog.
    Eine glückliche und sonnige Restwoche wünscht Dir Yvonne.

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    1. Danke, liebe Yvonne, ich wünsche auch Dir eine schöne und hoffentlich bald wieder sonnige Restwoche! Susann

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  6. Käse auf Fisch - das ist eine Kombination, die ich noch nie hatte. Aber die Kerlchen sehen hübsch aus, werd ich mir mal vormerken, wenn ich das nächste Mal frische Forellen auf dem Markt besorge.
    Ich hatte in meinem Kräutergarten einen Salbeistock mit rund einem Meter Durchmesser. Der hat den Winter nicht überlebt, resp. ein einziges Zweiglein hat zwei Blättlein ausgetrieben. Echt schlimm. Ich hab jetzt nebendran einen neuen Salbei gepflanzt. Kräutergarten ohne Salbei ist wie WildeHenne ohne Küche oder so... ;-)

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    1. Vom Käse merkt man bei diesem Rezept eigentlich gar nicht viel, da man ihn ja ausschliesslich auf die Haut gibt, die man ja nicht isst. Ich glaube, der Käse ist hier mehr für die Optik, damit es eine schöne Kruste gibt. Alles nur für die Schönheit, würd ich behaupten...
      Diesen Winter sind wirkich sehr viele Pflanzen erfroren. Mit dem Salbei hatte ich noch Glück, die über 1 metrigen Rosmarinstöcke haben jedoch endgültig das Zeitliche gesegnet.
      Wilde Henne ohne Küche... ich könnt mir vorstellen, dass das nicht gut käme...

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  7. Salbei und Cherrytomaten wachsen in meinem Garten, Brösmeli und Sbrinz sind immer vorrätig und Forellen schwimmen im Bach vor dem Haus.
    Was ich hier bekommen habe, ist ein wunderbares Rezept mehr, wie einer meiner Lieblingsfische auch noch zubereitet werden Kann. Danke!
    (Nun aber im Ernst: ich fische nicht selber, ganz in der Nähe gibt es eine Forellenzucht...)

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    1. Ist ja sehr praktisch eine Forellenzucht in der Nähe zu haben, da liegt es natürlich nahe, dass man des öfteren auch welche verspeist... Beneidenswert!

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